You build it, you own it – KI-Verantwortung im Großkonzern zwischen Hype, Hürden und versteckten Kosten
In dieser Episode von Digital Product Talks sprechen Felix und Daniel mit Caroline Dollinger. Als Produktmanagerin IT übernimmt sie beim Großkonzern BMW die Rolle der Product Ownerin für Data Analytics im OTD. Caroline gibt ungefilterte Einblicke wie KI abseits der Buzzwords im Konzernalltag tatsächlich funktioniert. Zwischen Compliance-Vorgaben, gewachsenen Datenlandschaften und ganz unterschiedlichem Nutzer-Knowhow zeigt sich: Der Weg von der Demo zur produktiven Anwendung ist deutlich länger, als es der Hype vermuten lässt. Und wenn Vibecoding die ersten 70–80 % einer Lösung liefert, bleibt am Ende die entscheidende Frage: Wer verantwortet den Rest? Carolines Antwort ist und bleibt – You build it, you own it.
Letztlich stellt sich neben Hype und Hürden des Einsatzes von KI unweigerlich auch die Frage nach den Kosten. Caroline vergleicht die heutige Token-Subvention mit der Cloud-Kostenkurve von vor einigen Jahren und betont, wie wichtig es sei, die realen Kosten für Anwender sichtbar zu machen. Sonst könnte der Junior-Entwickler schnell wieder günstiger sein als enthusiastischer, aber planloser KI-Einsatz.
Highlights:
- Welche Leitlinien es zum Umgang mit KI im Unternehmen braucht
- Wie lange die These "Jeder kann jetzt entwickeln" der Realität standhält
- Was Menschen brauchen, um KI-Features zu trauen
- Wie man die Kosten und den Erfolg des Einsatzes von KI im Unternehmen messbar macht
Links und Ressourcen:
- Caroline auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/caroline-dollinger-55637651/
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